Wir sind relativ aufgeregt obwohl wir nun wirklich nicht zum ersten Mal im Frühjahr auf unser Boot gehen. Diesmal ist es etwas besonderes weil wir dort nun mal für einige Zeit bleiben. Entsprechend groß ist die Bagage die mit muss. Wir hatten viele Sachen in den letzten Wochenenden schon mitgenommen aber der letzte Schwung heute ist größer als gedacht und das Auto rappelvoll.

Da noch nicht alle Gewerke fertig sind gibt es noch eine gewisse Unsicherheit ob es denn klappt ins Wasser zu kommen und wann die dann fertig werden. Und so sah es dann auch aus. Auryn stand immer noch neben den Werfthallen und innen drinnen lief der Lüfter vor dem Ankerkasten. Die Elektrik sah auch immer noch unberührt halbfertig aus. Zum Glück trafen wir direkt um die Ecke den Kollegen für den Ankerkasten der meinte es wäre kein Problem wir können ins Wasser und die machen es Anfang nächster Woche fertig. Na immerhin, Hürde Nummer 1 wäre schon mal genommen.

Hürde Nummer 2 klappte dann auch gut, Auryn kam munter und fröhlich jauchzend ins Wasser zurück….dort ist es doch viel schöner als an Land.

Hürde Nummer 3 klappte dann nicht so gut. Der Motor startet ohne mit der Wimper zu zucken aber das Bugstrahlruder funktioniert nicht obwohl der Elektriker neue Kabel ins Cockpit gezogen hat. Ohne Bugstrahlruder bei dem Wind einparken bringt es nicht, da sind Schäden an den ohnehin schon ramponierten Seitenwänden vorprogrammiert. Zum Glück finden wir den Elektriker der auf Fehlersuche geht. Nach einiger Zeit findet er eine defekte Sicherung und ein Kontakt in dem Gewirr ist auch lose. Na also Hürde 3 ist auch genommen. Die letzte Hürde ist dann unser Einparkmanöver (man kommt irgendwie schnell aus der Übung) welches auch ohne Hilfe einwandfrei hinhaut. Wir stehen rückwärts am Steg und sind echt froh. Auch die elementaren Dinge wie Kühlschrank und die Heizung funktionieren auf Anhieb.

Als erstes werden die Wassertanks, die Küche und die Bäder gereinigt. Dann die Leitungen alle vom Frostschutzmittel freispülen und noch die Sachen an Bord schleppen und soweit es geht auspacken. Das Dinghi heben wir vom Vorderdeck ins Wasser um mehr Licht nach innen zu bekommen.

Am nächsten Tag geht dann aber die Putzerei los. Das Deck, das Gelcoat im Cockpit und drumherum werden auf Hochglanz gebracht. Weiterhin werden diverse Teile innen und außen angeschraubt und Funktionen überprüft. Dieses wird noch mindestens 3 Tage dauern.

Unser neues Zuhause ist fast bereit lass es uns genießen.

Eine Antwort zu “Umzug geglückt”

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