Wir müssen insgesamt 6 Tage in dem wackeligen Ankerfeld warten, bis wir endlich einen Platz im Hafen bekommen. Dieser ist dann aber besonders schön und wir bezahlen unglaubliche 10,83€ pro Tag. Das ist vermutlich die billigste Marina in ganz Europa. Und in unserem Fall besonders praktisch, da wir mindestens 4 Wochen hier bleiben werden. Am 11.12 fliegen wir für 3 Wochen in die kalte Heimat und freuen uns unglaublich auf die liebe Familie und alle Freunde.

Die Tage hier nutzen wir mit einer Mischung aus Reparaturen, Verschönerungen, Verbesserungen und ein paar netten Ausflügen in die Stadt und Umgebung. Da wäre zum Beispiel die Verlegung unseres Starlink Kabels vom Heck bis ins den Innenraum am Schaltpult. Dafür muss auf der Steuerbordseite die komplette Verkleidung im Schlafzimmer und im Durchgang runtergenommen werden, und das Kabel durch die Kanäle geschoben werden. Außerdem widmen wir uns der Verschönerung der Oberfläche des Teakdecks. Dieses ist zwar bald ein Sanierungsfall, aber mit den richtigen Mittelchen aus dem Nautikshop nebenan sieht es nach drei Behandlungsdurchgängen zumindest wieder schön aus. Ebenso werden die Beschläge und Halterungen am Großbaum demontiert, um eventuelle Beschädigungen zu finden. Dazu kommt noch putzen, putzen und putzen. Die Todo Liste ist noch viel länger und einige Sachen machen wir erst wenn wir Anfang Januar wieder zurückkommen. Ein großes Thema ist auch immer noch die unterdimensionierte Elektrik und die Batterien. Wir lassen uns vom Nautikshop ein Angebot machen, diese gegen Lithium Batterien zu tauschen und auch neue Solarpanelen zu montieren. Ob das letztendlich klappt ist noch nicht klar aber die arbeiten daran.

Dann besuchen wir die verschiedenen Weihnachtsmärkte in der Stadt. Was die Beleuchtung und die Marktstände angeht ist das hier vielleicht etwas kleiner als bei uns, kann sich aber trotzdem sehen lassen. Es ist nur für uns das erste Mal diese in kurzen Hosen und T-Shirts zu erleben, das macht es etwas unwirklich. Glühwein haben wir übrigens nicht gefunden, hätte bei den Temperaturen auch nicht geschmeckt. Aber Mariah Carey und Rudolf Rednose sind auch hier allgegenwärtig.

Sehr schön ist ein Ausflug auf die andere Seite der Stadt zum Playa de las Canteras. Touristisch aber mit Stil, es sind anscheinend mehr Spanier hier als Besucher aus Nordeuropa. Am Strand bewundern wir Kunstwerke aus Sand, die von Bildhauern aus der ganzen Welt hergestellt wurden.

Wir gehen die Promenade weiter nach Norden, und kommen in eine karge felsige Landschaft. Diese kann man sehr gut durchwandern und muss auf dem Rückweg einen kleinen Berg hinauf wo ein Kreuz über der Stadt thront. Wurde mal wieder Zeit die schlappen Beine zu bewegen.

Der letzte Ausflug des Jahres führt uns in den botanischen Garten. Dieser ist eine knappe halbe Stunde mit dem Bus entfernt in den Bergen sehr schön angelegt. Es gibt viele Palmen, Kakteen und unterschiedliche Wälder in einer natürlichen Umgebung.

Das ist der letzte Blogbeitrag für dieses Jahr. Wir möchten uns bei allen Lesern für die nette Begleitung und die vielen Kommentare ganz herzlich bedanken. Wir wünschen allen frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir werden uns Anfang Januar wieder melden wenn es weitergeht.

7 Antworten zu “Weihnachtsstimmung in Las Palmas”

  1. Gute Heimreise morgen…und dann „Willkommen“ in Wuppertal.
    Vielleicht sieht man sich ja mal hier „auf dem Berg“ .
    Schaut gerne mal vorbei.
    Lieben Gruß Betty

  2. Gute Heimreise morgen. Und….Willkommen in Wuppertal.
    Vielleicht sieht man sich ja mal „auf dem Berg“

    schaut gerne mal vorbei. Lieben Gruß Betty

  3. Vielen Dank für die interessanten Berichte. Wir wünschen euch ebenfalls frohe besinnliche Weihnachten in der Heimat und einen guten Rutsch ins neue Segeljahr!

    Herzliche Grüße

    Ute & Dirk

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