Die letzten beiden Tage der Vorbereitung waren noch mal richtig anstrengend. Es wurde im größeren Stil eingekauft und der Yachtservice hat es tatsächlich geschafft uns noch einen neuen Schlitten für den Großbaum zu basteln ohne den wir nicht losgekommen wären. Dann sind wir aus dem Hafen endlich rausgefahren und haben uns die letzte Nacht vor Anker gelegt. Dann noch mal so richtig schön ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt, ein paar Sachen an Deck vorbereitet (Windfahnensteuerung, Spibaum, alles festgebunden usw.) und vorgekocht.

Tag 1: 05.02.25

Und dann ging es los, Anker auf und raus in die Bucht vor Mindelo erstmal Kurs SW und dann W. Wir waren bereits gewarnt worden, zwischen den Insel Sao Vicente und Santo Antao entsteht durch die Verengung eine Düse die den Wind noch mal ordentlich verstärkt. Daher lassen wir uns mit dem Segel setzen Zeit und warten bis wir im Süden Santo Antao erreicht haben. Aber auch dann ist es recht ordentlich mit locker 6-7 Bft, aber von hinten was das etwas abmildert. Gemäß der Vorhersage verschwindet Abends der Wind für 2h weil wir in die Abdeckung der Insel kommen. Also wieder Motor an und so fahren wir in den Sonnenuntergang.

Tag 2: 06.02.25

Am Abend ist der Wind wieder da und seit dem haben wir eigentlich schönes Segeln, wenn man von der penetranten 3m Welle von der Seite absieht. Die ersten Nächte sind immer etwas anstrengend bis man seinen Rhythmus gefunden hat und da müssen wir noch hinkommen. Aber wir haben beide ein paar Stunden Schlaf bekommen. Das Highlight der Nacht hat der Skipper erlebt. Er liegt unter dem Sternenhimmel gemütlich im Cockpit und döst vor sich hin. Platsch, großer Schreck, landet tatsächlich ein fliegender Fisch direkt auf der Brust. Igitt echter Volltreffer. Den Rest des Tages gammeln wir so vor uns hin.

Tag 3: 07.02.25

Diese Nacht haben wir erstmals die Schichten von 3h eingehalten, und es hat gut funktioniert. Wir werden vorerst dabei bleiben. Obwohl in den Tagen vor und nach uns weit über 20 Boote in die Karibik abgelegt haben sehen wir um uns herum und auf dem Plotter kein einziges. Es verläuft sich in der Weite hier draußen recht schnell. Ansonsten läuft es gut, die Windfahne steuert uns stabil und bisher gibt es keine technischen Probleme. Zwischendurch ergießt sich schon mal zu unserer großen Freude eine Welle ins Cockpit (Leider war auch die Schlafzimmerlucke auf). Zu essen gibt es heute ein Gemüseomelett was in der Zubereitung bei dem Geschunkel echt anstrengend war. Grundsätzlich essen wir deutlich weniger als sonst. Und da wir auch keinen Alkohol trinken und kein Fleisch essen, ist das hier gar nicht so ungesund. Etmal von gestern 133sm.

Tag 4: 08.02.25

Obwohl wir eigentlich in tropischen Breiten sind, ist es morgens im Cockpit ganz schön feucht. Das liegt zum einen an den Wellen, die immer wieder ins Cockpit spritzen zum andern halt an der normalen Luftfeuchtigkeit. Umso schöner ist es dann, wenn die Sonne morgens nach dem aufgehen anfängt Kraft zu entfalten, und zügig alles trocknet. Durch das Salz ist allerdings alles etwas klebrig draussen und das wird wohl auch bis zum Ende der Fahrt so bleiben. Segeltechnisch haben wir heute eine entscheidende kleine Änderung durchgeführt. Da der Wind in der Nacht immer mehr nach hinten drehte, fing die Genua an immer mehr zu schlagen. Und da das Großsegel den Wind der Genua weggenommen hat, haben wir es kurzerhand eingeholt. Die Genua konnten wir deutlich vergrößern und seitdem fahren wir wie auf Schienen. Der Windpilot steuert super präzise, die Genua steht mit dem Spibaum wie eine Eins und im Boot ist deutlich mehr Stabilität. So kann es bleiben… Etmal schon wieder 133sm. 

Tag 5: 09.02.25

Wir sind immer noch flott unterwegs, vorhin ist die 25% Marke gefallen, 530 von 2120sm sind geschafft. Natascha hatte die letzten Tage etwas Magenprobleme, die sich heute dank verstärktem Medikamenteneinsatz deutlich verbessert haben. Sie hat es heute morgen geschafft über 5h am Stück zu schlafen. Ansonsten wird halt viel gelesen oder mal eine Serie geschaut. Etmal 124sm.

Tag 6: 10.02.25

Seglerisch war heute kein glorreicher Tag, Wind und Welle wussten einfach nicht was sie wollten. Mal stärker, mal schwächer, aus der einen Richtung und dann aus der anderen Richtung. Der Skipper war den halben Tag damit beschäftigt den Windpiloten einzustellen und die Segel ein und aus zu reffen. Der Windpilot mag es nämlich nicht wenn der Druck in den Segeln zu stark ist, dann drückt er das Boot in den Wind hinein und verliert den Kurs. Technisch nach wie vor alles ok an Bord, dreimal aufs Holz geklopft. Ab morgen Abend werden Wind und Welle etwas stärker werden mit dem Höhepunkt am Donnerstag oder Freitag. Es werden Böen bis Windstärke 7 erwartet. Aber da beides von hinten kommt fahren wir dem Wind sozusagen davon und es wird schon nicht so wild werden. Etmal 125sm.

Tag 7: 11.02.25

Wir sehen mitten auf dem Atlantik zum ersten Mal seit der Abfahrt ein Frachtschiff, das gibt einem ein gutes Gefühl doch nicht ganz so alleine in dieser Welt zu sein. Und noch eine Neuigkeit hat sich zugetragen, es hat zum ersten Mal ein wenig geregnet. Hat aber nicht dafür gereicht, das Deck mal etwas vom Salz zu befreien. Heute Morgen sind wir in die nächste Zeitzone hinein gefahren. Wir sind jetzt 4 Stunden hinter Mitteleuropa. Interessiert aber ansonsten hier draußen keinen Menschen. Dann hat unser Windpilot angefangen, komische Bewegung hinten am Heck zu machen. Er kippte nur noch in eine Richtung.  Das ist bei der Wellensituation da draußen immer etwas haarig hinten am Heck rum zu turnen. Es war aber nur eine Leine, die sich dort falsch verfangen hatte und konnte schnell behoben werden. Natascha scheint ihre Magen-Darm Probleme überwunden zu haben und ist wieder voll belastbar. Etmal 122 sm. 

Tag 8: 12.02.25

Obwohl wir auf so engem Raum zu zweit leben, fiel uns auf, dass wir uns eigentlich gar nicht so viel sehen. Einer sitzt immer im Cockpit und der andere schläft oder macht was in der Küche oder vertreibt sich sonst irgendwie die Zeit.  Zum Essen treffen wir uns immer im Cockpit und können dann in Ruhe quatschen. Durch das Rollen von rechts nach links des Bootes haben wir unseren Schlafplatz vom Salon in das Schlafzimmer hinten verlegt. Dort kann man auf dem Boden quer zur Fahrtrichtung schlafen und kippelt dadurch viel weniger. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich sogar dran. Für die nächsten drei Tage ist das Wetter nun deutlich wilder geworden. Die Wellen gehen auf über 3 m und von hinten haben wir 6-7 Bft Windstärke.  Das ist aber machbar und trifft im Moment jeden der vielen Segler auf dem gesamten Atlantik. Etmal wieder 122sm.

Tag 9: 13.02.25

Soderle, die 1000sm Marke ist geknackt, jetzt noch 1120sm bis Antigua. Ein Problem ist im Moment, dass unsere erneuerbaren Energien an Bord etwas schwächeln. Der Hydrogenerator der hinter dem Boot hergeschleppt wird und etwa 4A pro Stunde produziert (etwas mehr als der Kühlschrank braucht), musste in der Nacht abgestellt werden. Es hat sich immer wieder Seegras darin verfangen, was hier in rauen Mengen rumschwimmt. Und Solar gab es auch nicht so viel wie sonst weil es öfters bewölkt war. So musste mal der Motor für eine Stunde angeworfen werden um die Batterien etwas aufzuladen. Und dann gab es am Morgen die ersten kleinen sogenannten Squalls. Das sind kleine Sturmböen die sich in Richtung Westen bewegen und eine plötzliche Windzunahme mit Regen produzieren, die über die arglosen Segler hinwegziehen. Man sollte das immer gut beobachten und vorsorglich die Segel gut reffen und alle Luken schließen. Die beiden Squalls heute morgen waren noch nicht so stark, der Wind ging hoch auf etwa 35kn für 10min mit einem Regenschauer. Es werden in der nächsten Woche sicherlich noch weitere folgen. Schön ist, das wir gestern Vollmond hatten. Es wird verdammt hell und man fühlt sich deutlich wohler, wenn man nachts alleine im Cockpit sitzt. Etmal 123sm.

Tag 10: 14.02.25

Bergfest, wir haben die Hälfte der Strecke 1060sm geschafft. Das gibt Auftrieb.

Wettermässig haben wir die heftigste Nacht der Fahrt hinter uns. Die Welle ging bis 3,5m und kam regelmäßig ins Cockpit. Wir waren beide einig, dass wir noch nie so eine schwierige rollige Welle in unserer Seglerlaufbahn hatten. Die Böen steigerten sich bis zum Morgen auf Ende 7 bft. Zwischendurch gab es immer mal einen kleinen Regenschauer, um das Ganze abzurunden. Der Skipper machte in einem unaufmerksamen Augenblick einen Flug durchs Schlafzimmer und landete am Türrahmen. Das gibt einen dicken blauen Fleck an der Hüfte (neben den anderen hunderten). Ne, so macht es keinen Spaß.

Gegen morgen beruhigte sich der Wind und das Starkwindband verabschiedete sich mit einem kleinen Squall. Danach wiederum war es den ganzen Tag schönes segeln und kaum noch Böen. Da wir beide nur 2h geschlafen hatten konnten wir uns einigermassen ausruhen. Etmal 125sm

Tag 11: 15.02.25

Der Passatwind schiebt uns gemächlich über den Ozean. Eigentlich tut er das fast ein wenig zu gemächlich, da wir selbst mit vollstem Segel Schwierigkeiten haben 5kn im Schnitt zu erreichen. Ziel ist es auf jeden Fall nächstes Wochenende am liebsten Samstag anzukommen. Aber wenn es dann einen Tag später werden sollte ist es auch nicht schlimm. Dafür gibt es kaum noch Böen und wir müssen nur selten die Segel anpassen und relaxen den Tag über. Noch 850sm to go. Etmal 123sm

Tag 12: 16.02.25

Heute war ein trüber Tag, ständig bewölkt und am Nachmittag zogen kleine Tiefs und Squalls über uns hinweg. Das beinhaltet dann ständig ein und ausreffen mit entsprechendem Geschwindigkeitsverlust, und anpassen des Windpilotes auf Segelstellung und Windstärke. Apropos Geschwindigkeit. Wir würden ja gerne Samstag noch ankommen aber da macht uns wahrscheinlich eine Flaute 150sm vor dem Ziel einen Strich durch die Rechnung. Wir werden sehen wie es sich in Wirklichkeit verhält. 

Ansonsten gibt es nicht viel Abwechslung, jeder vertreibt sich die Nachtschichten auf seine Art. Natascha hört Hörbücher von Spotify runtergeladen und liest ab und zu mal ein Buch. Jan liest, daddelt auf dem Handy, und recherchiert im Internet über die nächsten Ziele, Bootstechnik, Routenplanung, Wetter usw. Noch 725sm, Etmal 121sm. 

Tag 13: 17.02.25

Wann simma endlich daaa, ich will ein Eis schreit die Besatzung. Nicht mehr lang, nur noch 5 oder 6 Tage. Wir fangen langsam an die Stunden zu zählen, weil wir das dringende Bedürfnis nach Luxus haben, wie duschen, ausschlafen, rausgehen und die Beine vertreten oder ein Bier oder Wein trinken. 

Die Flaute vor dem Ziel scheint sich zu bestätigen und wir werden sicher den Motor die letzten 20h oder so anwerfen müssen. Die Frage ist wie es davor die 20h aussieht ob wir das noch akzeptabel gesegelt bekommen. Davon hängt auch ab, ob wir es noch schaffen Samstag im hellen anzukommen. Bis dahin wird es aber noch schönes Segeln sein so wie heute. Wolkenloser Himmel und guter Speed bestimmen den Tag. Etmal 117sm.

Tag 14: 18.02.25

Es ist inzwischen der 13. Sonnenaufgang den der Skipper mit einer Tasse Tee und einem Müsli genießt. Da die letzte Schicht um 05.00 Uhr beginnt gibt es den Tee und ein Müsli sobald das erste Sonnenlicht am Horizont nach 06.00 Uhr zu sehen ist. 

Die Temperaturen steigen merklich an, man kann sogar nachts im T Shirt draußen sitzen. Die Wassertemperatur ist inzwischen bei 27 grad. 

Technisch ist am Boot bis auf ein paar Kleinigkeiten immer noch alles ok. Sehr ärgerlich für das Entertainment an Bord ist allerdings, dass das ziemlich neue Samsung Pad den Geist aufgegeben hat. Jetzt gibt es keine der runtergeladenen Serien mehr. Nach dem auch der Tolino des Skippers das zeitliche gesegnet hat, müssen wir in Antigua wohl den Elektronikfachhandel aufsuchen. Noch 500sm to go, Etmal 121sm. 

Tag 15: 19.02.25

Die letzte Nacht war wieder anstrengend, es war sehr Böig  und einmal die Stunde kam ein ordentlicher Regenguss herunter. Durch die Böen war es schwierig, den Windpiloten richtig einzustellen, so dass die Nachtwache ausgelastet war das Boot halbwegs auf Kurs zu halten. Durch das ständige ein und ausreffen ist trotz des Windes das gute Tempo verloren gegangen. Erst gegen Mittag beruhigte es sich und wir können wieder stressfrei segeln. Ziel ist es nun im Laufe des Sonntags anzukommen. Noch 390sm to go, Etmal 115sm. 

Tag 16: 20.02.25

Kaiserwetter schon mit dem Sonnenaufgang, keine Wolke am Himmel und die Sonne gibt den ganzen Tag ordentlich Gas. Das ist auch gut für unsere Batterien die Solarladung brauchen. Da steigt die Stimmung, allerdings wird es gegen Mittag schon ordentlich heiß im Cockpit und wir müssen uns öfters abwechseln.

Langsam weicht die Ungeduld während der Fahrt der Vorfreude auf die Karibik. Es werden Pläne geschmiedet wo man auf Antigua am besten Ankern kann, wo man wandern kann und wohin es danach weitergeht.

Essensmässig wird es auch Zeit anzukommen. Heute wurde das letzte Gemüse zu einem leckeren Eintopf mit Möhren, Kürbis und Kohl verbraucht. Ein paar Äpfel sind noch da.

Der Wind lässt zum ersten Mal deutlich nach und für eine Weile schaffen wir es nicht schneller als 4kn zu segeln. Aber egal, für Sonntag anzukommen sollte es auf jeden Fall reichen. Noch 280sm to go, Etmal 111.

Tag 17: 21.02.25

Wir versuchen es mal wieder mit Fische fangen und lassen die Rute mit einem Gummiwobbler mitlaufen. Das Problem ist, es verfängt sich ständig Seegrass was die Kurbel auch ausschlagen lässt und für regelmäßigen Fehlalarm sorgt. Am Abend haben wir dann tatsächlich mal wieder eine Goldmakrele am Haken, die sich im letzten Moment vor dem Einholen losgerissen hat. Pech, gibt es doch keinen frischen Fisch mehr heute. 

Zum ersten Mal müssen wir wegen zu wenig Wind den Motor anschmeißen. Die Welle hat dafür gesorgt, dass unsere Genua nur noch hin und her schlägt. Wir hoffen, dass am Abend der Wind zumindest für die Nacht noch mal zurückkommt.

Um am Sonntag nachmittag auf Antigua anzukommen, müssen wir von jetzt an einen Schnitt von mindestens 4kn einhalten. Das sollte doch wohl zu schaffen sein, zur Not halt mit Motor. Etmal 109sm.

Tag 18: 22.02.25

Der letzte volle Tag ist angebrochen und bringt noch mal etwas Stress. Seit gestern hören wir immer wieder eine art Klopfen mit leichten Vibrationen von außen welches sich im Bezug auf das Rigg durchaus besorgniserregend anhört. Das einzige was auffällt, sind zwei etwas schwach gespannte Mittelwanten. Wir halten also das Boot an und der Skipper spannt die Wanten mit neuen Splinten etwas nach. Das bringt aber nichts also geht die Spurensuche weiter. Ein Gang über die Reling nach vorne offenbart Erstaunliches. Der Anker hat sich gelöst und baumelt vorne vor dem Bug rum. Wie kann das denn sein? Im Laufe der über zwei Wochen muss der Sicherungssplint rausgerutscht sein, und wahrscheinlich war die Kette lose weil jemand hinten an den Schalter gekommen ist. Wie auch immer, der Anker sitzt wieder und jetzt ist Ruhe an Bord. Hätte schlimmer sein können. Der Wind ist deutlich besser als gedacht und wir segeln gemächlich unserem Ziel entgegen. Morgen früh sind wir in Antigua, wir können es nicht erwarten. Etmal nur 99sm weil wir wegen dem Regen in der Nacht immer wieder Reffen mussten. 

Letzter Tag 23.02.25

Wir haben die Überquerung geschafft und sind auf Antigua in Jolly Harbour angekommen, wie geil ist das denn? Der letzte Tag hat uns noch mal mit gemütlichem achterlichem Wind verwöhnt, so dass wir die gesamte Restrecke den Motor nicht mehr brauchten. Antigua zeigte sich schon mitten in der Nacht von weitem durch den Lichtschein der die Insel umgibt. Als morgens die Sonne aufgeht, sind wir nur noch einige Meilen vor der Küste und sehen zum ersten Mal nach 18 Tagen wieder Land. 

Wir ankern in der Bucht außerhalb von Jolly Harbour auf 3m und liegen ganz ruhig, unglaublich schön und entspannend. Ein Hoch auf Auryn die uns sicher über den Ozean gebracht. 

Das Ankerbierchen am Mittag ist der erste Alkohol nach 18 Tagen und lässt uns erstmal in ein nettes Mittagsschläfchen versinken. 

Statistik: Wir sind insgesamt 2148sm gefahren und haben genau 18 Tage gebraucht. Macht einen Schnitt von 5 kn.  Davon sind wir nur 55sm unter Motor gefahren, das sind gerade mal 2,5%. Das heißt wir sind mit 30l Diesel rüberkommen. 

Kurzes knappes Fazit, der Weg war für uns nicht das Ziel, sondern die Notwendigkeit diese neue Welt für uns per Boot erleben zu dürfen. Dafür war es phasenweise zu anstrengend mit der Dauerbeschunkelung. Und nun wird erstmal ausgeschlafen. 

26 Antworten zu “Atlantiküberfahrt (Tag 1-18 und angekommen)”

  1. Liebe Skipper und Weltumsegler,

    voller Respekt und Interesse verfolge ich eure spannenden Berichte über
    eure Tour. Jetzt also die gewaltige Anstrengung der Atlantiküberquerung.
    Bin weiter in Gedanken mit dabei und hoffe, dass ihr weiter eine gute
    Zeit habt!!

    Als junge Leute sind Peter und ich mal mit einem befreundeten Segler
    mitgefahren, um zu testen, ob das was für uns wäre. Ich wurde sofort
    Seekrank, also keine Chance, deshalb die Bewunderung von meiner Seite
    besonders groß!!

    Ganz liebe Grüße von Barbara ( und Peter)

  2. Ihr Lieben,

    als „Spätleser“ habe ich jetzt endlich mal fast alles nachgelesen. Ganz vielen Dank, dass Ihr uns an Eurem Abenteuer teilhaben lasst. Eure Berichte sind echt super geschrieben.

    Weiter so (natürlich ohne Magenprobleme und blaue Flecken) und nur das Beste für Euch.

    Liebe Grüße Steffen

  3. Grandios! Ihr habt’s geschafft. Das Bierchen und Wein habt Ihr Euch absolut verdient. Gerade auch noch wegen des klopfenden Klabautermanns am Schluss.
    Herzlichen Glückwunsch an Euch!
    Steffen

  4. Ihr seid Spitze !!!!

    schön, dass ihr heil angekommen seid🙏😘

    Ganz herzliche Grüße aus der alten Heimat

    von Christoph und Elke.

    Amelie und Tino sind auch wieder(Zuhause) gelandet 😊

  5. Gratuliere mit dem Atlantic uberquerung!
    Ich hoffe wir sehen uns noch mal irgendwo im Karibiek.

    Schöne Grüssen, Cor und Lilian von die Lucia

    • Hallo Ihr beiden, vielen Dank, wir sind uns in den letzten 6 Monaten so oft über den Weg gelaufen, das wir es bestimmt noch mal in der Karibik auf einen Drink schaffen. Liebe Grüße Jan und Natascha

  6. Toller Törnbericht! Eure Schilderungen, wie anstrengend es ist, tagelang im Schleudergang zu segeln, sind sicherlich weit untertrieben. Doch ihr habt es geschafft. Ihr habt es einfach gemacht. Große Klasse ihr zwei. Herzliche Glückwünsche! Ihr gebt uns Mut und Zuversicht eurem Weg zu folgen und würden uns freuen, euch irgendwann wieder zu sehen.
    Liebe Grüße von den INTIanern 🌈⛵️🌞 Lutz&Sabine

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