
Indian Summer
Wir verabschieden uns nach 12 Tagen von Tesla und Evie und haben sogar ein Tränchen verdrückt. Die beiden sind uns sehr ans Herz gewachsen, und wir haben uns an die Routine total gewöhnt. Wir hatten wunderbare Spaziergänge im Indian Summer von Maryland. Zwischendurch hatten wir noch einen Aufreger. Es gab in der Nacht Starkregen, und das halbe Grundstück ist durch den Creek überflutet worden. Ein Kanu, was nur auf der Wiese lag und nicht angebunden war, fing an, abzutreiben. Zum Glück konnten wir es wieder (noch im Schlafanzug!) einfangen. Die Werft hat uns für Dienstag versprochen, das Boot wieder ins Wasser zu lassen, so dass unserem Wiedereinzug nichts im Wege stand. Unsere Gastgeber waren wirklich supernett, wir durften sogar das Auto mit nach Annapolis zum Boot nehmen, und die haben es dann am nächsten Tag dort abgeholt. Natürlich wird das ausgenutzt und noch mal ein Großeinkauf bei Aldi gemacht.





Leider kommen wir etwas spät an der Werft an und kriegen das Einkranen nicht mehr mit, Auryn liegt bereits friedlich vertaut am Steg. Ausnahmsweise gibt es eine sehr positive Überraschung, Brandon der Elektriker, hat bereits einen Tag an Bord gearbeitet und den Autopiloten, die Navigation und das neue Motorsteuergerät eingebaut. Wir verbringen den Rest des Tages mit Putzen und Ein- und Aufräumen, immerhin haben wir acht Wochen nicht an Bord gewohnt. Schön wieder zu Hause zu sein und nicht mehr ständig das Bett wechseln zu müssen. Ein Problem ist allerdings die Kälte. Nachts geht es auf 5°C runter und morgens sitzen wir ohne Heizung beim Frühstück. Wir besprechen mit dem Elektriker, diese bitte als Nächstes einzubauen. Die nächsten zwei Tage gibt es anscheinend andere Prioritäten, aber am Freitag geht es schon weiter und er baut die Heizung und das AIS ein. Jetzt wird es wieder muckelig warm und wir können die dicken Decken morgens beim Frühstück weglassen.




Wir sind aber auch fleißig und werkeln rum. Es wird zum Beispiel eine neue Lichtleiste in der Küche angebracht und einige Navigationslichter montiert. Wenn wir schon mal am Steg liegen, muss das ausgenutzt werden, und die Ankerkette wird komplett rausgeholt und auf Schäden und Korrosion kontrolliert. Sieht aber alles gut aus. Selbst der Ankerkasten ist von innen nicht so verdreckt wie erwartet.



Wir können uns aber auch sonst nicht beklagen, das Wetter ist meistens schön und im Ort ist einiges los. Carla und Volker von der Momo kommen überraschend in Annapolis vorbei, und wir verbringen ein paar nette Abende miteinander.




Der Elektriker will das Boot im Laufe der nächsten Woche fertig machen, so dass wir wohl bald weiterkommen. Leider ist die Cockpitanzeige des Motors durch das neue Steuergerät nicht wiederbelebt worden, und es muss nachbestellt werden. Wir hoffen mal, dass es dadurch keine große Verzögerung gibt.
2 Antworten zu “Indian Summer”
Winter in Niagara today ð¥¶
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Hola ihr Lieben ,
seit einiger Zeit kann ich in eurem Blog keine Fotos mehr sehen….???
Freuen uns, daß ihr Auryn zurück habt und die Reise bald weiter geht!!!
Herzlich Christoph und Elke