Auryn’s Reisen

Pünktlich kommt am Morgen ein Taxi mit Johnny und seiner Frau Raysa, um uns abzuholen. Die Fahrt ist 330 km lang und führt uns durch die ganze Insel an die Südküste. Wir landen in einer netten kleinen Pension, die Alina und Victor gehört. Die beiden werden uns die nächsten drei Tage als Gastgeber wunderbar betreuen.

Die Fahrt runter nach Kuba ist eigentlich schnell erzählt. Die ersten 10h haben wir wunderbaren Wind und kommen gut voran. Danach setzt dann langsam der Golfstrom, von Westen kommend, ein, und da wir leicht schräg Richtung Westen müssen, bremst der uns ganz schön. Viel früher als vorausgesagt, schläft auch der Wind ein, und der Dieselwind

Jetzt waren wir doch über eine Woche in Key Biscayne, und die Reiselustigen scharren mit den Hufen. Wir holen um 07.30 Uhr den Anker hoch und bereiten uns auf einen wilden Ritt die Keys hinunter vor. Angesagt war Windstärke 5 von der Seite und Böen von 6-7. Der Vorteil ist, der Wind kommt von der

Man spricht Spanisch. Je weiter wir in Florida nach Süden kommen, desto dominanter wird hier im Alltag die spanische Sprache. Wir beide machen übrigens mit Duolingo ganz gute Fortschritte und können den Gesprächen, die man an allen Ecken und Enden mitbekommt, ein wenig folgen. Im Taco-Restaurant heute klappte es mit dem Bestellen wirklich erst, als

Wir haben uns für die Erkundung der Gegend in und um Miami für einen Ankerplatz an der vorgelagerten Insel Key Biscayne entschieden. Die Strecke ist im Vergleich zu den letzten Touren mit 30sm ganz gemächlich. Auch Wind und Welle sind fast zu gemütlich weshalb der Motor am Anfang noch relativ lange zum Einsatz kommt. Der

Es wird mondän. Wir fahren mit dem Dinghy an einen äußerst komfortablen Steg in West Palm Beach und gehen über die Brücke rüber nach Palm Beach. Diese beiden Orte sind im Prinzip durch den ICW getrennt. Wir laufen etwas an dem Fluss entlang und sind schnell von den Prachtbauten geplättet, die sich hier an palmengesäumten

Die letzten beiden Tage Dauerregen in Savannah lassen die Vorfreude auf die nächsten beiden längeren Törns in den Süden immer größer werden. Der Tag fing schon mal gut an. Es war nämlich noch ein kleines Paket im UPS Shop, welches für heute Morgen versprochen war. Ich mache mich noch mal auf in die Stadt, und

Leider liegt Savannah über 12 Meilen tief im Land. Deshalb müssen wir den Savannah River ungefähr 2 Stunden lang hochtuckern, bis wir in der Stadt ankommen. Wichtig ist es auch hier, den richtigen Zeitpunkt der Strömung und der Tiden abzupassen. Dann kann man locker zwei Knoten Geschwindigkeit gewinnen, wenn man sich von der Strömung schieben

„Happy Thanksgiving“ kommt es uns von jedem, den wir auf der Straße in Beaufort treffen, freundlich entgegen. Ehrlich gesagt war uns die große Bedeutung dieses Feiertages in den USA nicht wirklich bewusst. Es fängt morgens um 7.30 Uhr mit einer merkwürdigen Veranstaltung in der Nähe des Hafens an. Es fing an mit der Nationalhymne. Und

Der Intercoastal Waterway (ICW) ist ein mehr oder weniger küstennaher Wasserweg, der die gesamte Ostküste der USA und den Golf von Mexico hochgeht. Insgesamt sind es 4.800km, die größtenteils auch mit Segelbooten befahren werden können, solange sie nicht höher als 19,80m sind. Das ist nämlich die feste Höhe der meisten Brücken. Wenn sie niedriger sind,

Es wird Zeit, aus dem technischen Werft- und Annapolis-Blog mal wieder einen Reiseblog zu machen. Die Arbeiten wurden am Dienstagmorgen größtenteils abgeschlossen. Da das 3-Farbenlicht im Mast oben noch nicht geht, prüfte der Elektriker, ob er noch mal in den Mast hochklettern soll, um sich das dort anzuschauen. Was noch nicht geht, ist das Navigationslicht

Wir hoffen es doch mal sehr, so schön die Stadt auch ist, so sehr freuen wir uns darauf, weiterzufahren. Ganz fertig wurde unser Elektriker Brandon dann doch nicht letzte Woche, aber die Restarbeiten sollten in hoffentlich zwei Tagen erledigt sein. Spannend war der Mastwalk, der wegen zu viel Wind abgesagt wurde und dann am Tag

Wir verabschieden uns nach 12 Tagen von Tesla und Evie und haben sogar ein Tränchen verdrückt. Die beiden sind uns sehr ans Herz gewachsen, und wir haben uns an die Routine total gewöhnt. Wir hatten wunderbare Spaziergänge im Indian Summer von Maryland. Zwischendurch hatten wir noch einen Aufreger. Es gab in der Nacht Starkregen, und

Wir wohnen inzwischen fast eine Woche als Housesitter mit den beiden bezaubernden Hunden Tesla und Evie. Tesla ist ein 9 Jahre alter Labrador Retriever und absolut lieb und folgsam. Selbst wenn das Futter im Napf ist, wartet sie auf ein Kommando und fängt erst dann zu fressen an. Evie ist mit ihren 14 Jahren mehr

Ich treffe mich mit dem Gutachter aus Hamburg pünktlich um 09:00 bei Auryn, die ja noch an Land steht. Von der Werft hat leider keiner Zeit, an den Untersuchungen teil zu nehmen. Ich bin sehr gespannt und denke, ich kann eine Menge lernen. Wir gehen zusammen alles durch, was noch zu funktionieren scheint, was nicht

Irgendwann schreibe ich mal ein Buch über die Geschichte vom Blitzschlag in das Boot und was es für ein Hin- und Her bis zu einer genehmigten Reparatur geben kann. Inzwischen ist ein Gutachten aus der Ferne in Hamburg erstellt worden, mit diversen Geräten, die ausgetauscht werden können. Alles basierend auf den Informationen, die wir und

Wir haben uns für den Sonntag entschieden nach Washington zu fahren, weil es in der Woche ziemlich voll sein soll. Außerdem ist das Wetter prima und wir finden sogar einen kostenlosen Parkplatz in der Stadt. Im Prinzip kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten alle über die 4km lange und 500m breite National Mall ablaufen. Das ist

Alle Angaben zu den Geräten und die Kosten wurden noch mal detaillierter an die Versicherung geschickt, und dort liegen sie jetzt bei einem Sachverständigen der überprüft. Leider haben wir noch kein Feedback, sodass wir ungeduldiger werdend immer noch auf die Freigabe warten. Auch die Werft scheint ungeduldig zu werden, ich hoffe, die schmeißen uns hier

Der ursprüngliche Plan für die Segelreise an der Ostküste war mal Rhode Island mit Newport auf eigenem Kiel kennenzulernen. Durch den ungeplanten Besuch in Deutschland ist uns dafür die Zeit weggelaufen, und so haben wir uns für einen Besuch der Gegend per Auto mit der Familie entschieden. Nachdem wir Marlene am Flughafen abgesetzt haben, waren

Unser Apartment liegt in Jersey City direkt neben Manhattan, nur ein paar Kilometer Luftlinie. Meine Mutter Christiane und unsere Kinder Niklas und Marlene landen pünktlich in Newark am Mittag. Groß ist die Freude, wir werden die nächsten 2 Wochen zusammen in New York und weiter nördlich in Rhode Island verbringen. Unser Apartment ist sehr geräumig,

Die Werft hat wirklich schnell gearbeitet und innerhalb von 3 Tagen einen Kostenvoranschlag für die Reparaturen und den Austausch diverser Geräte erstellt. Das wurde an die Versicherung weitergeleitet, und wir sind gespannt, wie schnell wir die Freigabe bekommen und mit den Arbeiten beginnen können. Da wir mit unserer Familie am Samstag in NYC verabredet sind

Man denkt immer, das passiert doch nur den Anderen, und die Chance, so etwas zu erleben, ist statistisch minimal. Aber nein, das ist es nicht, und es passiert auch nicht immer nur den Anderen. Wir liegen gemütlich in unserem Creek vor Anker, als bei ziemlich schwülem Wetter sich das nächste Gewitter am Horizont bemerkbar macht.

Der Weg über die Bay nach Rock Hall ist nicht so weit, und der Wind soll auch erst mittags einsetzen. Also haben wir Zeit und können noch am Steg nebenan die Wassertanks in Ruhe füllen. Die Ausfahrt aus der langen Bucht von Baltimore zieht sich hin, aber dann können wir die Segel setzen und fast

Wir sind sehr gespannt, was uns an unserem nächsten Ziel erwartet. Gilt doch Baltimore als eine der interessantesten Städte der Ostküste. Wir schaffen es mangels Wind nicht, die 46 sm bis dorthin zu segeln, und legen einen Stopp in einer wunderschönen Ankerbucht auf der anderen Seite der Chesapeake Bay ein. Am nächsten Tag ist dann

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir es etwas eiliger haben, nach Delaware in die tiefe 100 km weit ins Land gehende Bucht zu kommen. Seit über einer Woche wird vor dem Hurrikan Erin gewarnt, der sich von einem kleinen Tropensturm im östlichen Atlantik zu einem Monstrum der Kategorie 3 gewandelt hat. Es ist

Unsere 2-3 Wochen Heimaturlaub hatten viel zu bieten. Wir waren sehr traurig, weil wir unseren Vater und Schwiegervater Wolfgang beerdigt haben. Bei solchen Anlässen kommen viele Familienmitglieder, aber auch Freunde zusammen, und wir hatten trotz der Traurigkeit einen schönen Tag. Sogar die Familie aus Serbien ist extra angereist. Wir waren sehr glücklich, eine wunderschöne Zeit

Nach unserer Kanada-Rückkehr war auf Auryn fast alles in Ordnung. Der Skipper schwört, er hätte alle Fenster zugemacht, aber anscheinend hat er sich geirrt. Das Küchenfenster war offen, und es gab ein paar stärkere Regengüsse in der Zeit…. Da wir den Wagen noch einen Tag haben, fahren wir mit Claudi und Uli noch zum Lidl,

Wir verbringen insgesamt 5 Tage im Algonquin-Nationalpark und genießen die Abgeschiedenheit und Natur. Wir gehen viel wandern und merken von Tag zu Tag, wie die schlappen Beine sich wieder mit Leben und Muskulatur füllen. Das war im Prinzip schon seit der Atlantiküberquerung im Februar stetig zurückgegangen. Zum einen, weil wir wirklich viel gesegelt sind, und

Wie immer, wenn man von zu Hause in den Urlaub fährt, ist es ganz schön stressig, bis man endlich loskommt (manche Stimmen behaupten, wir wären doch im Dauerurlaub, was so sicherlich nicht der Fall ist….). Die Koffer werden für 2 Wochen gepackt, wir stehen um 06.00 Uhr auf, gehen nach kurzem Kaffee Anker auf und

Der Strom, den East River hinauf, kippt am Nachmittag um 14.30. Also Anker auf am Nachmittag, und los geht es, rechts von Manhattan, unter der Brooklyn Bridge durch nach Norden, Richtung Port Washington. Was folgt, ist die schärfste Tour, die wir bisher mit Auryn unternommen haben. Man fährt an den Häuserschluchten vorbei und sieht immer

Am Anfang der 4-tägigen Tour Richtung NYC ging alles nach Plan, frische Ladung Diesel und Wasser für unsere Tanks an der Tanke bekommen und gemütlich die lange Bucht von Beaufort rausgeschippert. Zum ersten Mal verließ uns der Plan, als das Großsegel sich nicht aus dem Mast ausrollen ließ. Bestimmt eine Stunde lang haben wir es

Morgens zieht in Charleston noch mal ein ordentliches Gewitter über uns hinweg, und für den Tag und die Nacht sind noch mindestens drei weitere angesagt. Nach einigem Hin und Her beschließen wir, die Abfahrt auf morgen zu verschieben. Da ist zwar etwas schwächerer Wind, aber es sieht nicht so schlecht aus. Im Endeffekt war die

Der Wecker klingelt mal wieder um 06.00 Uhr, und wir fahren nach dem Frühstück rüber an den Außenpier der Marina. Dort dürfen wir tatsächlich umsonst Wasser in die Tanks füllen. Wir hatten noch einen Adapter besorgt, mit dem wir die Schläuche an unsere Filter anschließen können, um daraus Trinkwasser zu machen. Danach geht es zügig

Wir müssen mal wieder die steifen Beine auf Vordermann bringen und laufen durch die Stadt, die breiten Boulevards hoch, bis zu einem wunderschönen Naturpark, dem Egan’s Creek Greenway Trail. Der Trail geht durch eine Mischung aus Steppe, Urwald und Sumpflandschaft und wird von diversen wilden Tieren bewohnt. Neben Unmengen an Vögeln gibt es Schildkröten, die

Das letzte Wetterupdate hat sich am Morgen für die nächsten 4 Tage Richtung Norden noch mal etwas zum Positiven verändert, und wir machen spontan die Leinen los. Das Problem ist, wir müssen vor dem Mittag aus dem Hafen raus sein, da es sonst wegen dem Niedrigwasser erst wieder am späten Nachmittag ginge. Wir fahren schon

Abaco ist die nördlichste Inselgruppe der Bahamas, und für uns das Sprungbrett in die USA. Wir starten früh morgens von Spanish Welsh, und brauchen für die 50sm über 13h. Das liegt an dem schwachen Wind, der uns dafür sehr gemütlich dort hochbringt. Der Wetterbericht hatte wieder ein ordentliches Gewitter angekündigt. In diesem Fall war es

Nachdem wir vom wackeligen Paw Paw Strand geflüchtet sind, steuern wir eine Ankerbucht an, die vollkommen geschützt liegt und nur durch einen schmalen Kanal erreicht wird. Wir sind weniger als eine Stunde vor unserem Ziel, als ziemlich dunkle Wolken hinter uns auftauchen. Gewitter war eigentlich erst für den Abend vorhergesagt, aber anscheinend wurde es vorgezogen.

Nach der Schweinerei der letzten Insel juckeln wir weiter die Exumas hoch. Diesmal geht es zur Prominenz nach Rudder Cut Cay. Diese Insel gehört nämlich David Copperfield, und es ist strengstens verboten, diese zu betreten. Das wird durch riesige Schilder am Strand sehr deutlich gemacht. Wir halten hier trotzdem für eine Nacht, weil es von

Unser Segeltörn nach George Town ist quasi perfekt. Kaum Welle und guter Wind machen es zu einer sehr angenehmen Fahrt, wenn es doch immer so wäre. Wir ankern neben der vorgelagerten Insel Stocking Island. Hier beginnen die Exumas – quasi DAS Segelrevier schlechthin. Es ist eine langgezogene Inselkette von über 200 km Länge, die aus

Unser Ankerplatz vor Crooked Island ist ausgesprochen einsam. Das letzte andere Boot vor Ort macht sich gerade auf den Weg, und so sehen wir weit und breit niemanden mehr. Und das soll auch den ganzen Tag so bleiben. Wir liegen wegen des flachen Wassers fast 800 m vom Land weg und kämpfen uns mit dem

Bevor es zum nächsten Trauminsel Archipel geht, haben die Segelgötter den Schweiß und Durchhaltevermögen gesetzt. Erstmal müssen wir aus der Samana Bucht heraus und danach einige Meilen nach Norden um ein Kap herum, bevor wir auf die Nordseite kommen. Das bedeutet erstmal 6h permanent gegen Wind und Welle anzumotoren was der unbeliebteste Sport bei Seglern

Nachdem wir uns einen Tag von unserem Ausflug in den Urwald am Pool erholt haben, mieten wir ein Auto. Es ist ein alter Kia und eine ziemliche Schrottkarre vor dem Herren. Aber er fährt und wir machen einen Tagesausflug zu den Wasserfällen von El Limon. Leider ist das Wetter immer noch nicht besser, das heißt

Bevor man als Segler in der Dominikanischen Republik den Ort wechselt, muss man zur Armada ein Despatchio besorgen. Das ist eine Genehmigung die wir am Hafen vom sehr freundlichen Commandante ausgestellt bekommen. Wir verlassen also für einige Tage die schicke Marina Puerto Bahia und machen uns auf zu unserem ersten Ziel. Dieses lautet Cayo Levantado

Es ist ziemlich windig in der Ankerbucht von der wir in die Dominikanische Republik starten wollen. Trotzdem möchte der Skipper am Abend vorher schon mal den Spibaum an die Genua hängen. Der Wind wird die meiste Zeit ziemlich von hinten kommen und mit Spibaum können wir, wie auch schon bei der Atlantiküberquerung, deutlich direkteren Kurs

Wir haben heute unseren ersten Jahrestag. Nicht von unserer Beziehung oder Hochzeit, sondern wir sind heute vor einem Jahr aufgebrochen. Lange hatten wir den Trip geplant, Haus verkauft und umgezogen, Jobs gekündigt, alles Bürokratische im Leben neu geregelt, Boot nach 2 Jahre langem Refit ins Wasser gebracht und startklar gemacht und dann kam ja noch

Wir frühstücken gemütlich und holen dann den Anker hoch um nach Culebra zu fahren. Die Ankerwinsch macht auf den letzten Metern sehr komische Geräusche, und wir befürchten schon dass sie anfängt das Zeitliche zu segnen. So schlimm ist es dann doch nicht, sondern sie holt einen wirklich ordentlichen Stein nach oben der sich im Anker

Los ging es von Marigot gegen Mittag und die erste Überraschung hatten wir an der Tanke wo wir noch mal die Wassertanks füllen wollten. Der Mann dort wusste nicht warum, aber es kam kein Wasser als er den Hahn aufdrehte. Na super, wir gehen zum Supermarkt um die Ecke, kaufen noch mal 20L Trinkwasser und

Es war einmal der 11. Nov. 1493 als ein gewisser Christoph Columbus eine Insel in der karibischen See entdeckte, und diese nach dem heiligen Martin benannte. Im Laufe der Zeit waren dann im Wechsel immer wieder mal die Franzosen, Spanier und Niederländer auf der Insel. 1648 waren dann nur noch Franzosen und Niederländer hier und

St. Kitts und Nevis gehört zu den 12 kleinsten offiziell anerkannten Staaten der Welt, und hat gerade mal 51.000 Einwohner. Die beiden Inseln liegen direkt nebeneinander und lassen sich beide per Segelboot besuchen. Wir sind sehr gespannt was uns erwartet. Der Wecker klingelt erbarmungslos um 06.00, da wir noch im Hellen ankommen möchten. Die Fahrt

Die größte Attraktion auf Antigua ist neben der berühmten Segelregatta wahrscheinlich Nelsons Dockyard. Das ist eine historische Hafenanlage und Schiffswerft im kleinen Ort English Harbour im Süden der Insel. Diese gehört zu einem kleinen Nationalpark und ist seit einige Jahren UNESCO Weltkulturerbe. Wie der Name es schon ahnen lässt, hat schon der alte Nelson im

Wir schaffen es in der ersten Nacht 10h am Stück zu schlafen ohne einmal zu zucken. Das hält auch die nächsten Nächte an, das Schlafdefizit war zu groß. Die erste Aufgabe ist das Einklarieren beim Zoll, Immigration, Hafenbehörde und Gesundheitsbehörde. Da Antigua und Barbuda ein eigener souveräner Staat ist, gibt es hier das volle Programm.

Die letzten beiden Tage der Vorbereitung waren noch mal richtig anstrengend. Es wurde im größeren Stil eingekauft und der Yachtservice hat es tatsächlich geschafft uns noch einen neuen Schlitten für den Großbaum zu basteln ohne den wir nicht losgekommen wären. Dann sind wir aus dem Hafen endlich rausgefahren und haben uns die letzte Nacht vor

Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden von Seglern. Das kann das Warten auf das richtige Wetterfenster sein, oder auf einen Mechaniker der etwas dringendes an Bord reparieren soll, oder auf See mal eine Schwachwindphase aussitzen. Einiges davon ist hier gefragt zur Zeit, hat aber bald ein Ende. Wir stehen jetzt kurz davor und wollen übermorgen

Wie geplant verlegen wir uns in die Marina, wo wir grummelnd die überzogene Hafengebühr für eine Woche bezahlen. Der Platz ist außen am Steg, es rappelt und zerrt durch den dauerhaften Wind ordentlich an Auryn. Wir verbringen die Tage mit Besorgungen in der Stadt, kleinen Ausflügen in die Umgebung und besuchen abends die ein oder

Bevor es mal wieder weitergeht haben wir noch einen schönen Tag auf Sal. Wir marschieren ein gutes Stück die Küste hoch und besuchen die Blue Eye Cave. Das ist eine Felsformation, in die das Wasser bei entsprechender Welle ordentlich hineinkracht, und eine Art Kaskaden hinaufklettert. Es ist etwas übertrieben aufgemacht, aber ganz nett. Es gibt

Um 08.00 Uhr, nach einer wunderbaren Nacht mit 8h Schlaf am Stück, wurden wir morgens erstmal von der Wasserpolizei geweckt, die uns von unserem Ankerplatz vertreibt. Wir stehen zu nah an der Fahrrinne und die dicken Frachter können dort nicht wenden. Da es auch bei Tageslicht ziemlich voll ist, wissen wir nicht so recht wo

Tag 1: Einmal volltanken bitte und zusätzlich auch noch etwas Sprit für unseren kleinen Honda Generator, dann geht es schon los. Wir sind beide etwas aufgeregt, da es die bis dahin längste Etappe ist die wir unternehmen. Die Vorhersage der 870sm bis Mindelo auf den Kapverden verspricht guten Wind der wahrscheinlich etwas zu sehr von

Wir haben 3 äußerst intensive Wochen hinter uns. Ziemlich aufgeregt landeten wir von etwa 22°C kommend, bei etwa 0°C in Düsseldorf. Durch die Abwesenheit von fast 9 Monaten hatten wir das große Bedürfnis Familie und möglichst viele Freunde aus der alten Heimat zu treffen. Das haben wir ausgiebig gemacht, es verging kaum ein Tag an

Wir müssen insgesamt 6 Tage in dem wackeligen Ankerfeld warten, bis wir endlich einen Platz im Hafen bekommen. Dieser ist dann aber besonders schön und wir bezahlen unglaubliche 10,83€ pro Tag. Das ist vermutlich die billigste Marina in ganz Europa. Und in unserem Fall besonders praktisch, da wir mindestens 4 Wochen hier bleiben werden. Am

Wir haben uns mal abends gemütlich hingesetzt und das erste Jahr unserer Reise Revue passieren lassen. Kaum zu glauben wir sind an unserem Zielort für 2024 auf Gran Canaria wohlbehalten angekommen. Von uns beiden wurde als erstes die Reiseplanung und die Reiseroute die wir gewählt haben, sehr positiv gewertet. Würden wir wieder so machen. Der

Zum Abschied in Agadir kommt noch einmal der Zoll und die Polizei an Bord, um uns aus zu checken. Die Polizisten schauen an Bord sehr wichtig, noch mal in den ein oder anderen Schrank hinein und haben ihrer Pflicht damit genüge getan. Nach dem Ablegen, haben wir über die Trans Ocean Whatsapp Gruppen die Infos

Auf geht’s ins Gewühl nach Marrakesch. Die Fahrt in die Stadt hinein ist schon spannend, aber wenn man sich der nicht gerade defensiven Fahrweise etwas anpasst, und im Strom mitschwimmt, geht es eigentlich. Google Maps will uns dann mitten durch die Altstadt führen was komplett ausgeschlossen ist. Zum Glück ist dort wo wir abbrechen ein

Die Verabredung mit den Mechanikern klappt. Der Grund für das leckende Getriebe war ein gebrochener Kunststoffring an der Schalteinheit. Er wurde schnell eingebaut und das Getriebe scheint nach 45min Probelauf kein Öl mehr zu verlieren. Leider geht jetzt der Vorwärtsgang nicht mehr, da muss der Kollege noch mal nacharbeiten. Ein Angebot für den Wassertank aus

Statt 4-5 Tagen sind es nun 5,5 Tage geworden. Was solls, wir sind gut in der Marina von Agadir angekommen. Der letzte Tag geht nicht in die Analen für einen traumhaften Segeltörn ein. Erstmal ist der Wind viel zu früh eingeschlafen, und wir mussten den Motor das letzte Stück für über 20h anwerfen. Dann haben

Überfahrt nach Marokko Tag 1 Eigentlich war der Plan am Mittwoch schon zu starten, aber der Wind wäre zwischendurch etwas schwach gewesen und hätte stundenlanges Motoren bedeutet. Ist ja kein Problem, wir haben Zeit und sind halt erst heute am Freitag losgefahren. Wir möchten gute 500sm am Stück bis Agadir fahren, was eine Fahrt von

Es geht von Nazare weiter auf den Weg nach Lissabon, wo wir einen Halt auf der Halbinsel Peniche einlegen. Die Fahrt ist nur 25sm lang, schön windig und auch schön wellig. Besonders gegen Ende, wo wir um das Kap von Peniche herum müssen, schmeißen uns die Wellen bei der letzten Halse von rechts nach links.

Nach unseren Tagen in Porto geht es weiter in den Süden Richtung Lissabon. Wir haben jetzt an mehreren Tagen hintereinander halbwegs brauchbaren Wind und mehr oder weniger moderate Welle. Das ist zumindest an dieser Küste ein genauso wichtiges Thema wie der Wind. Sobald sich irgendwas Größeres mitten auf dem Atlantik austobt, baut sich an der

Wer wusste denn, dass der berühmte Portwein aus der Alto Douro Gegend hier um Porto kommt, und die Stadt Porto an der Flussmündung des Douro als Namensgeber fungiert? Wir wussten es nicht, und hatten wahrscheinlich auch noch nie Portwein getrunken. Nun, das sollte sich natürlich ändern. Wir hatten diesmal übrigens einen ausgesprochen schönen Segeltag von

Bevor wir uns auf den Weg runter nach Portugal machen, möchten wir uns noch die kleine Stadt Baiona anschauen. Diese liegt oben links an der Ecke der Ria de Vigo, von der es von Galizien aus eine relativ gerade lange Küste runter bis nach Portugal geht. Im Moment gibt es irgendwie keinen Tag ohne irgendwelche

Es sind nur 2h Stunden unter Motor die wir bis Vigo in eine sehr geschützte Ankerbucht neben der Stadt fahren. Dort wollen wir die nächsten 3 Tage verbringen, bis uns Kirk in einen Hafen treiben wird. Wer ist eigentlich Kirk? Das ist ein Hurrikane der sich im westlichen Atlantik bildet. Und bereits eine Woche vorher

Nach der Verabschiedung von Marlene in A Coruna am Flughafen kehrt bei uns wieder der Alltag zu zweit ein. Daran müssen wir uns erstmal wieder gewöhnen, dass z.B. nicht morgens schon jemand auf ist, Kaffee macht und das Frühstück auf dem Tisch steht. Bezüglich der Weiterfahrt Richtung Süden entscheiden wir uns für das kleinere Übel

Im Moment zeigt sich Murphys Law deutlicher an Bord als jemals zuvor auf dieser Reise. Wir möchten wie schon so oft nach einem gemütlichen Frühstück den Anker heben. Dafür wird vorher die Zündung angemacht, der Startknopf gedrückt, und …. NICHTS, der Anlasser gibt keinen Mucks von sich. Oha, wenn das auf See passiert in einer

Ich versuche jetzt mal per Mail, einen Beitrag über das Satellitentelefon zu schicken. Die Bilder werden später noch ergänzt. Wir haben am Dienstagnachmittag die bisher längste Etappe unserer Reise gestartet. Das Ziel ist A Coruna und ist 345sm weit entfernt. Die erste Nacht war etwas heftiger, als die Vorhersage prognostiziert hat. Der Wind war stundenlang

Auf Grund des Starkwindes vor der spanischen Küste haben wir uns für eine spätere Abfahrt über die Biskaya entschieden. Und das war sehr gut, denn so konnten wir noch etwas die Bretagne genießen und einen Schlenker nach Osten machen. Dort fanden wir die Îles des Glénan, ein paar sehr kleine Inseln mit wenigen Bewohnern etwa

Die Eltern empfangen ihre Kinder auf der Reise und sind aufgeregt. Schließlich haben wir beide schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen. Marlene kommt aus ihrer aktuellen Heimat Australien, mit einem mehrmonatigem Zwischenstopp in den USA, zum ersten Mal seit einem Jahr wieder nach Europa. Und Niklas fliegt einen Tag später spontan aus Wuppertal ein.

Nach der ganzen Arbeit letzte Woche dachten wir an etwas Ausspannung in der Nähe. Allzu weit wollten wir nicht wegfahren, da wir am kommenden Wochenende sehr wichtigen Besuch in Brest erwarten. Da es in der Woche relativ konstanten Wind aus westlichen Richtungen gab, viel die Wahl auf die Bucht vor dem kleinen Örtchen Morgat. Andere

Jetzt kommt ein Beitrag der mit Reisen nichts zu tun hat sondern vom anderen Segelalltag erzählt, dem Bootinstandhalten und Verbessern. Die Woche in der Marina Moulin Blanc ging schneller rum als gedacht. Wir waren fleißig und haben eigentlich alle Projekte fertig gestellt, bzw. fertig stellen lassen, die wir uns vorgenommen haben. Zum Glück haben die

Bevor wir rüber nach Brest fahren, müssen wir noch ein paar Tage vor Anker in der Bucht von Camaret aushalten. Der Schwell der in die Bucht hineinläuft und das Boot permanent von rechts nach links kippt, macht uns schon etwas mürbe. Das liegt zum großen Teil an den riesigen Gezeiten die bis zu 6m hoch

Vor Nachtfahrten versuchen wir morgens immer möglichst lange zu schlafen um etwas besser über die Runden zu kommen. Da gerade vor so langen Törns eine leichte Anspannung herrscht, klappt das nicht immer so gut. Diesmal ging es aber und wir fuhren gemütlich nach dem Frühstück um 12.00 Uhr los. Kurs südlich bei achterlichem Wind und

Für Dienstag Abend ist wieder mal ein kleines Tief angesagt, welches von Norden nach Süden durchzieht. An unserem Platz neben der Insel Tresco sind wir so halbwegs geschützt und bleiben noch eine weitere Nacht an der Boje, obwohl wir eigentlich die Insel St. Martin besuchen wollten. Wir machen stattdessen noch mal auf Tresco einen Spaziergang

Scillys ja oder Scillys nein, im Laufe der Woche ändern wir mehrmals unsere Meinung ob wir dort hinüberfahren sollen oder nicht. Zum einen ist es ein Traumziel für Segler, aber nächste Woche ziehe einige Tiefs durch, die es zweifelhaft erscheinen lassen ob man dann dort sein möchte. Die Alternative wäre direkt um Lands End herumzufahren,

Wir erleben auf der Fahrt nach Padstow durch die Nacht eine Premiere, wir müssen bremsen und versuchen nicht möglichst zügig zu segeln. Der Skipper flucht, weil wir es einfach nicht schaffen unter 5 Kn Geschwindigkeit zu kommen da perfekter Wind und Strömung mit uns sind. Der Plan ist, wenn es hell wird gegen 5.30 an

Früh geht es Anker auf, und wir (und der Wind) sind noch nicht soweit uns von Irland zu verabschieden. Also legen wir noch einen gemütlichen Stopp 20sm südlich in Wicklow ein, wo wir an der Kaimauer parken können. Der Ort ist klein aber quirlig mit einer netten Einkaufsstraße und grünen Klippen drum herum. Am Nachmittag

Der Plan in die Marina auf der Halbinsel Howth zu gehen hat sich schnell wieder erledigt, weil am Wochenende ein Segelevent stattfindet und alles voll ist. Das ist das erste Mal auf der Reise, dass wir irgendwo abgewiesen werden. So what, dann machen wir es günstiger und fahren direkt in den großen Fracht und Passagierhafen

Wir machen noch den wöchentlichen großen Einkauf und verholen uns dann auf die gegenüberliegende Seite der Bucht mit Anker. Leider regnet es in einer Dauerschleife, und so fällt der Bangor Stadtrundgang aus. Dafür telefonieren mit diversen Familienmitgliedern und Freunden und bekommen den Tag gut rum. Eigentlich hatten wir vor auf die Isle of Man für

Da wir ein Stück außerhalb liegen, geht es mit dem Bus nach Belfast. Wir nehmen uns zuerst die Innenstadt vor, und schlendern durch das Cathedral Quarter. Hier gibt es ohne Ende Graphity Highlights und tolle Pubs mit nett gestalteten Innenhöfen. Man hat den Eindruck durch eine Kunstgalerie zu laufen und kann sich nicht satt sehen.

Nachdem wir uns gebührend von Schottland verabschiedet haben, geht es weiter hinunter nach Nordirland. Die erste Station die uns lockt, ist eine kleine unscheinbare Insel namens Rathlin Island. Der Sage nach ist hier die Mutter des Riesen Finn verunglückt, als sie sturzbesoffen mit einem Sack voll Landschaft (Rathlin) auf der Schulter nach Schottland unterwegs war,

Es hat sich gelohnt direkt vom Kanal bis Oban durchzuziehen. Am Anfang wusste der Wind noch nicht so recht was er wollte. Er kam aus allen Richtungen, mal als Flaute, mal als sehr kräftige Brise. Und danach war es dann nur schönes Segeln. Besonders schön war die nicht vorhandene Welle. Wir gleiten mit 7kn wunderbar

Es war als eines der Highlights unserer Reise im ersten Jahr geplant, eine Fahrt durch Schottland hindurch, mitten durch die Highlands von der Nordsee in den Atlantik. Und es hat gehalten was wir uns davon versprochen haben. Der Kaledonische Kanal wurde zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts in fast 20 Jahren Bauzeit erstellt. Nur ein Drittel

Wir fahren weiter in die südliche Richtung und möchten als nächstes nach Inverness. Da es bis dorthin 110sm sind, bräuchten wir Wind für fast 24h aus akzeptablen Richtungen. Das ist überhaupt nicht in Sicht, daher fahren wir auf den ersten Ort auf dem schottischen Festland nach Wick auf etwas halber Strecke. Die Fahrt klappt gut

Wir stehen 06.30 auf, da wir am Pier im Päckchen ganz innen liegen. An uns dran hängen noch zwei Boote die erstmal losmachen müssen, damit wir rauskommen. Daher sollten wir, wie abgesprochen um 08.00 bereit sein. Der Wind drückt uns unangenehm gegen die Mauer und nach vorne haben wir nicht viel Platz einen großen Radius

Wir legen gemütlich nach dem Frühstück um 10 Uhr aus unserem Päckchen in Lerwick ab und haben 40sm vor uns. Zum ersten Mal geht es direkt nach Süden, und das wird mehr oder weniger nun bis zum Ende des Jahres auch so bleiben. Das Ziel ist die geheimnisvolle Insel Fair Isle, die ziemlich abgelegen in

Die Shetland Inseln haben viele Seiten zu bieten, die meisten sind aber durch die Lage und Gegebenheiten wie z.B. das Wetter deutlich rauer und wilder als wir es sonst kennen. Dafür haben wir jetzt einige Tage Zeit das zu erkunden. Was sehr gut funktioniert ist das Bussystem. Wir fahren nach Scalloway der ehemaligen Hauptstadt und

Vor uns stand nun die längste Überfahrt bis hierher, und auch die nördlichste. Ein bisschen aufgeregt waren wir zugegebenermaßen schon, weil das Revier ständig wechselnde Windvorhersagen hat, und es daher auch windtechnische Überraschungen geben kann. Die Vorhersage sah vor, dass in der Nacht ein kleines Starkwindband etwas südlicher als unser Kurs durchziehen sollte, und es

Inzwischen haben wir die Starkwindphase in Haugesund abgewettert, und uns bis hierhin noch ganz gut beschäftigen können. Wir sind zum Beispiel mit dem Bus in den Süden der Insel Karmøy gefahren, und haben dem wunderschönen Ort Skudeneshavn einen Besuch abgestattet. Er besteht im Prinzip aus einem tief ins Landesinneren gehendem Hafen, um den herum weiße

Wir hatten in den letzten Wochen immer viel Glück mit dem Wind, und konnten sogar halbwegs problemlos um das Südkap westwärts segeln. Das wird sich nächste Woche ändern, und daher müssen wir uns irgendwo eingraben. Es kommt ein Sturmtiefband herein, welches ein paar Tage dauern soll, und unser Fortkommen diese Woche aufhält. Zum Glück finden

Wir kommen nun zu einem weiteren Highlight, den richtigen Fjorden in Norwegen. Um dort hinzukommen, müssen wir von Tananger noch ein Stück nach Norden und dann um das kleine Kap rechts herum an Stavanger vorbei. Wir steuern einen wunderbaren Ankerplatz an, der kurz vor dem Eingang in den Lysefjord in einer Bucht der Insel Ådnøy

Wir stellen fest, dass wir uns bzgl. der Gasversorgung zum Kochen doch etwas blauäugig verhalten haben. In Deutschland oder Holland tauscht man die Gasflaschen in der Regel einfach gegen eine neue aus, und hat dann wieder für einige Wochen oder Monate Ruhe. In Dänemark war es auch kein Problem, dort konnten wir eine Gasflasche gegen

Wir kommen auf dem Weg um die norwegische Südküste gut voran. Als nächstes steht für das Wochenende die südlichste Stadt Norwegens namens Mandal auf dem Programm. Der Törn ist mit über 40sm einer der Längeren, und lässt sich bis auf das Ein- und Ausfahren in die Häfen ausschließlich segeln. Mandal präsentiert sich etwas moderner als

Blindleia, was für ein komischer Name. Ich kam neulich beim Lesen eines Artikels über die südlichen Minifjorde auf diese Gegend. Es handelt sich um einen etwa 10km langen Sund der sich inländisch von Lillesand nach Westen verzweigt. Der Autor beschrieb es als das Highlight, was er mit seinem Segelboot an der Südküste gesehen hat. Das

Nachdem wir herrliche Wochen in Schweden hatten, sind wir nun gespannt was uns in Norwegen erwartet. Die Überfahrt über den oberen Teil des Skagerraks ist mit 60sm relativ lang und wir müssen nach anfänglichen Flauten wegen dem ungünstiger werdenden Winkel des Windes immer mehr am Wind fahren. Das war auf Dauer mit den Wellen etwas

Unsere letzte Station der wunderschönen westschwedischen Gebiete ist der Kosterhavet Nationalpark kurz vor der norwegischen Grenze. Wir dümpeln uns am Ende etwas langsam aber stetig hier hinauf und kommen in einer sehr schönen Ankerbucht auf der Ostseite der Südinsel an. Der Anker fällt auf 5m Tiefe und sitzt im ersten Anlauf gut und sicher. Am

Wir haben eine relativ kurze Etappe in die Kleinstadt Lysekil hinter uns um ein paar Sachen zu erledigen. Der Motor muss dringend seine jährliche Wartung bekommen, und der Skipper hat dafür einen Tag eingeplant das mal selber zu erledigen. Als erstes gibt es einen Fußmarsch zum Volvo Penta Fachhändler der dafür alle Ersatzteile vorrätig hat.

Als nächstes Ziel wurde uns die Insel Käringön ans Herz gelegt. Diese ist knapp 4h segeln weiter nördlich und soll in Vielem den typischen Schwedenklischees mit roten schicken Holzhäusern, kleinen Häfen und natürlich den Schärenfelsen entsprechen. Hinzu kommt noch, dass sich das Hoch über Skandinavien endgültig festgesetzt hat und die nächsten 2 Wochen über 20°

Wie erwartet ist Marstrand eine andere Welt als der Teil der Schären die wir bisher kennengelernt haben, man sagt quasi das St. Tropez der westlichen Schären. Die Stadt besteht im Prinzip aus zwei Inseln die über eine Fähre miteinander verbunden sind. Wir sind im Segelhafen auf dem östlichen Teil und kommen uns zwischen den großen

Nachdem wir Anholt in aller Frühe um 06.00 Uhr verlassen haben möchten wir nach Schweden weiterfahren. Die Etappe funktionierte besser als es die Windvorhersage prognostiziert hat, wir waren schon am frühen Nachmittag am ersten Ziel. Das bekannte Segelrevier dort sind die Westschwedischen Schären. Ein Gebiet was sich ab Göteborg die gesamte Westküste bis Strömstad kurz

Wir sind auf einer sehr interessanten Insel mitten im Kattegat gelandet, Anholt. Diese Insel ist über 22km2 groß und hat keine 150 Einwohner. Wenn man den Hafen weglässt, gibt es eigentlich nur einen Ort in der Mitte der Insel. Anholt ist weiter vom Festland entfernt, als jede andere dänische Insel und hat mit die meisten

Nachdem wir in Greena angekommen sind möchten wir mal einen kleinen Überblick über unseren Bordalltag geben, dem wir seit einem Monat nachgehen. Vorher aber noch einen kleinen Abriss der letzten beiden Etappen die uns hierhin geführt haben. Es geht von Korsør morgens los Richtung Insel Samsø. Der Wind verspricht gut zu werden und er übertrifft

Weiter geht es mit einer zickenden Winsch um die Ankerkette rauf zu holen. Hinzukommt, dass die Kette völlig verschlampt war und im Ankerkasten wahrscheinlich eine ziemliche Mocke verursacht hat….wir kümmern uns die Tage mal darum. Der Segeltag war wechselhaft, erst wenig Wind und das bisschen was wir hatten kam zu weit nördlich. Wir beschließen nicht

Die nächste Etappe Richtung Svendborg ist mit 15sm eher eine kürzere, und wir versuchen so viel wie möglich verzweifelt zu segeln. Das ist wegen der Windrichtung und auch der mangelnden Windstärke eine etwas zähe Nummer. Wir kreuzen hin und her aber kommen nicht recht voran, so dass wir dann doch irgendwann den Jockel anwerfen. Wir

Nachdem wir die Kieler Bucht hinter uns gelassen haben, stellen wir schnell fest, dass wir es in einem Rutsch nach Dänemark hoch nicht schaffen werden. Der Wind war mit 4-5Bft nicht schlecht kam aber etwas zu weit von vorne. Das machte aber nichts, wir hatten einen Ort als Zwischenstation auf dem Zettel mit einer sehr

Wir freuen uns schon länger auf diesen Abschnitt der Reise, nämlich die Nordsee Richtung Ostsee zu verlassen. Eine große Liebe ist es zwischen der Nordsee und uns im April nicht geworden. Die Wellen sind hoch und oft sehr spitz, vor allem wenn die Strömung der Gezeiten gegen den Wind läuft. Dazu lassen sich alle Inseln

Die Strecke von Borkum nach Norderney war etwa 35sm lang, und wir mussten auf Grund einiger Flachstücke im Nordwesten von Borkum einen Umweg fahren um gut von der Insel wegzukommen. Der Wind versprach diesmal wohlwollend zu sein, was er auch eingehalten hat. Auch die See war deutlich angenehmer als beim Trip davor, so dass es

Sorry Leute, aber das muss jetzt mal sein. Seit Ewigkeiten warte ich auf diesen Tag und nun ist Bayer 04 endlich deutscher Fußballmeister geworden. Nach einer herausragenden Saison, mit einem herausragenden Trainer und einer wunderbaren Mannschaft ist nun Party angesagt. Leider konnten wir nicht Live im Stadion beim Platzsturm dabei sein, sondern ich musste mit

Nach 2,5 Jahren mit unserem Boot in den Niederlanden, war es nun Zeit das Land zu verlassen und neue Ufer kennenzulernen. Das Ziel ist Borkum und wir müssen durch eine Schleuse in die Nordsee. Das erste Stück ging ein gut betonntes Fahrwasser ca. 15sm durch das Wattenmeer an der Insel Schiermonnikog vorbei, bis wir die

Es läuft doch schon mal alles anders als geplant und dann doch wieder nicht, aber mal von Anfang an…. Auf Grund des Wetters haben wir uns spontan doch gegen eine Fahrt vom Lauwersmeer nach Borkum entschieden. Es hätte gegen Ende eindeutig zu heftig geblasen. Auch auf der weiteren Staande Mastroute war es am Ende des

Wir sind doch etwas aufgeregter als wir am Anfang dachten, als wir um 10.00 Uhr zur Tanke rüberfahren und noch mal 150L nachtanken. Am Steg stehen Susi, Alexandra, Jule und Achim um noch die weißen Taschentücher zum Abschied zu schwenken. Das ist ein wirklich netter, kleiner Abschied und los geht es mit der ein oder

Nach dem Partymarathon am Steg und den letzten Vorbereitungen müssen wir uns noch einer entscheidenden Frage widmen. Wo soll es denn eigentlich hingehen? Wo es letztendlich hingeht können wir nicht richtig beantworten, aber wo wir im ersten Jahr lang möchten. Wir starten extra früh im Jahr, da wir bis zum Sommer erstmal in den Norden

Wir hatten ein wirklich sehr intensives und großartiges langes Wochenenden mit sehr sehr vielen wunderbaren Freunden die uns hier in der Flevomarina an dem letzten Wochenende vor der Abfahrt besucht haben. Es fing Freitag mit Haui und Adelheid an, die uns Auryn damals verkauft haben. Die beiden haben das Boot zum ersten mal seit fast

Kalt ist es an Bord und die Luftfeuchtigkeit vor allem morgens entsprechend hoch. Zum Glück haben wir letztes Jahr eine gute Dieselheizung einbauen lassen, damit ist es in einer halben Stunde muckelig warm. Inzwischen sind die Putzereien innen und außen abgeschlossen. Wir haben in Windboen von 5-6 Bft. und diversen Regenschauern auf den Knien stundenlang

Wir sind relativ aufgeregt obwohl wir nun wirklich nicht zum ersten Mal im Frühjahr auf unser Boot gehen. Diesmal ist es etwas besonderes weil wir dort nun mal für einige Zeit bleiben. Entsprechend groß ist die Bagage die mit muss. Wir hatten viele Sachen in den letzten Wochenenden schon mitgenommen aber der letzte Schwung heute

Seit wir das Boot gekauft haben besteht das Leben aus vielen Listen. Diese dienen unter anderem dazu, dass wir uns wohler fühlen, denn ohne diese Listen hätten wir nämlich ständig das Gefühl irgendetwas zu vergessen. Die Masterliste aller Listen ist die Auryntodoliste. Diese beinhaltet alle Reparatur- oder Wartungsarbeiten, in welchem Jahr diese erfolgen sollen, was

Segler wissen natürlich mehr als gut was das Wort bedeutet, aber für die Nicht-Segler eine kurze Erklärung. Antifouling ist eine Farbe die einmal jährlich, bevor das Boot wieder ins Wasser kommt, auf den Rumpf für den Bereich unter der Wasserlinie gestrichen werden sollte. Dieser hat eine abweisende Wirkung gegenüber Bewuchs, Schnecken und anderen Organismen, die

Wir kommen so langsam in die Startlöcher. Es gibt schon seit Beginn des Projektes eine To do Liste und eine Einkaufsliste mit mehr oder weniger dringenden Teilen die wir für die Fahrt brauchen. Einige Dinge werden auch auf die lange Bank geschoben weil wir vielleicht noch nicht so sicher sind ob oder ab wann wir

Pflichtveranstaltung ist natürlich die Bootsmesse auf der wir noch einige Einkäufe tätigen müssen. Auf der Liste stehen so exklusive Artikel wie eine Rettungsinsel, ein elektrischer Außenborder für unser Beiboot und Offshore Klamotten für die raue See brauchen wir auch noch. Vielleicht darf es auch noch ein Hydrogenerator oder eine Windfahnensteuerung sein? Sehr nett wäre auch

Unser Dinghy lag die letzten 2 Jahre auf dem Dachboden weil es auf dem Ijsselmeer nicht gebraucht wurde und dadurch entsprechend weniger gelitten hat. Nun sind wir aber dabei das Haus zu räumen und entsprechend muss auch das Dinghy wieder zurück an Bord. Das gute Stück ist 3,30m lang und für den Transport haben wir

Im Oktober kommt Auryn wie auch letztes Jahr schon an Land. Das schont das Unterwasserschiff und sollte ungewollten Effekten wie z.B. Osmose vorbeugen. An die Werft sind noch einige Arbeitsaufträge gegangen. U.a. brauchen wir noch einen Windgenerator als zusätzliche Energiequelle Das AIS läuft nicht sauber, wir können alles um uns herum sehen, sind aber anscheinend

Unser diesjähriger Sommerurlaub auf Auryn findet noch mal auf dem Ijsselmeer und in der Waddensee auf ein paar Inseln statt. Wir hatten zwischendurch auch überlegt etwas weiter zu fahren, z.B. nach England rüber oder die Küste runter bis Belgien. Da aber auf dem Boot während des Urlaubs noch eine Menge zu tun ist und wir

Der erste Trip des Jahres 2023 war eine Vatertagstour, geplant mit Thomas, Frank und Christoph. Wir wollten von Mittwoch bis Sonntag ein paar nette Häfen in der Gegend anlaufen und halt den Vatertag zelebrieren. Leider wurde Christoph krank und wir konnten nur zu dritt los. Wir sind schonmal 2018 zusammen auf einen Törn gestartet und

Wer auf Langfahrt gehen möchte kommt um dieses Seminar nicht herum. Ich vermute es ist in dieser Größenordnung und Themenvielfalt einmalig auf der Welt. Das Blauwasserseminar findet jedes Jahr während der BOOT Messe in Düsseldorf an einem Wochenende über zwei volle Tage statt. Genaue Zahlen kennen wir nicht, es waren aber deutlich über 200 Teilnehmer

Freitag 12.08.2022 Fahrt von Muiderzand in die Marina Flevo bei Lelystad Ich habe mich in der Flevo Marina mit der Werft verabredet, weil wir vielleicht Auryn über den Winter hier lassen möchten und die einige Arbeiten für uns durchführen sollen. Es herrschen heute deutlich über 30°C aber ein angenehmer segelbarer Wind. Und so kommen wir

Auryn liegt nun seid einigen Wochen in ihrem temporären neuen Zuhause der Marina Muiderzand. Hier ist es recht schön, wenn wir auch hier nicht wohnen wollen würden. Es gibt einen riesigen Strand mit netter Strandbar und ansonsten nur ein paar fertige und halbfertige Hochhäuser mit Appartments. Anscheinend möchte der Investor die Gegend zu einem schicken

Der Plan war eigentlich gemütlich am Freitag einzuwassern, in 3 Tagen nach Strijensas zu unserem Mast zurück zu fahren und dann zum Markermeer hinauf zu kommen….aber es kam etwas anders. Der Mechaniker entdeckte beim Einbau des neuen Getriebes an einer Platte ein defektes Dämpfungselement. Die Lieferung dauerte leider etwas länger und kam erst am Dienstag